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Wie heißt Feuerwehr-Schutzkleidung?

Jens Otto
Jens Otto
2025-03-25 00:19:42
Anzahl der Antworten: 7
Die Kleidung des hier links abgebildeten Kammeraden ist die typische Schutzkleidung für einen Brandeinsatz in einem Gebäude. Ohne das Atemschutzgerät, Leinenbeutel, Fluchthaube und Feuerwehraxt ist dies die Standardschutzausrüstung. Die Beschaffenheit der Feuerschutzkleidung ist in der HuPF geregelt. HuPF ist die Abkürzung für: Herstellungs- und Prüfbeschreibung für universelle Feuerwehrschutzkleidung.
Kaspar Hiller
Kaspar Hiller
2025-03-24 23:31:07
Anzahl der Antworten: 5
Die HuPF (Abkürzung für „Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzkleidung“) ist eine für die Feuerwehr in Deutschland geltende Ausführungsnorm für Schutzkleidung als Teil der persönlichen Ausrüstung von Feuerwehrangehörigen. Schutzkleidung nach HuPF (1999) kann aber weiterhin getragen werden. Teil 1: Feuerwehrüberjacke (allein tragbar) Teil 2: Feuerwehrhosen Teil 3: Feuerwehrjacke Teil 4a: Feuerwehrüberhose (nur in Verbindung mit einer Hose als Unterkleidung (z. B. nach Teil 2) zu tragen) Teil 4b: Feuerwehrüberhose (allein tragbar)
Natalja Haag
Natalja Haag
2025-03-24 23:24:26
Anzahl der Antworten: 8
Feuerwehrschutzkleidung (DIN EN 469 / HuPF: Überjacke, Überhose), Feuerwehrhelm (DIN EN 443) mit Nackenschutz oder Masken-Helm-Kombination mit Nackenschutz, Feuerwehrschutzschuhwerk (DIN EN 15090), Feuerwehrschutzhandschuhe (DIN EN 659), Atemschutzgerät (vfdb Richtlinie 08/02), Atemanschluss (vfdb Richtlinie 08/02), Feuerschutzhaube (DIN EN 13911), Feuerwehrleine (1 Leine für jeden Atemschutzgeräteträger!).
Alois Burkhardt
Alois Burkhardt
2025-03-24 20:51:41
Anzahl der Antworten: 3
Der Schutzanzug ist aus "Nomex III Delta T/A" (Überjacke, Überhose, Schutzhaube). Die Kleidungsstücke besitzen jeweils vier Lagen: Obermaterial, Nässesperre, Isolationslage und Innenfutter. Die Überjacke ist eine vierlagige Jacke, deren Obermaterial aus "Nomex® Delta T/A" (195 g/m) besteht, einer Variation der Nomex® III-Faser (ein Meta-Aramid), die durch die Beimischung von Kevlar® (ein Para-Aramid) eine höhere Aufbruchsicherheit nach Beflammung besitzt und zudem antistatisch ist. Der Aufbau der Überhose ist prinzipiell mit dem der Überjacke identisch, es handelt sich um eine Bundhose mit elastischen Hosenträgern, am Rücken befindet sich eine Innentasche. Die Flammschutzhaube besteht aus "Nomex® Delta C", einer besonders feinen und hautsympathischen Variation der Nomex® III-Faser, und schützt den Träger in der empfindlichen Gesichtspartie vor Kälte, Hitze und Stichflammen. Der Handrücken der Handschuhe besteht aus "Nomex® Delta T/A", die Innenhand aus hydrophobierten "Spaltleder", gefolgt von einem Schnittschutz aus "Kevlar®-Interlock" und einer Nässesperre aus "Gore-Tex®". Die Feuerwehr-Schnürstiefel bestehen aus wasserabweisendem Leder und sind derart gestaltet, daß man sie einmal am Fuß schnürt und dann mit einem Reißverschluß schnell öffnen und schließen kann. Seit Jahren wird der Feuerwehr-Schutzhelm aus Duroplastmaterial (HighTemp-Fibre) nach EN 443:2008 getragen.
Hartmut Pape
Hartmut Pape
2025-03-24 20:16:35
Anzahl der Antworten: 6
Einsatzkleidung. Jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann hat einen Satz der Dienstkleidung im Spind und trägt diese bei Einsätzen und Übungen. Im folgenden wird die persönliche Schutzausrüstung aufgelistet: Einsatzjacke Hose Feuerwehrstiefel Handschuhe Helm