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Was ist die Freiwillige Feuerwehr und wie funktioniert sie?

Dagmar Herzog
Dagmar Herzog
2025-03-29 23:10:26
Anzahl der Antworten: 7
Freiwillige Feuerwehr, das heisst: im Unterschied zu einer Berufsfeuerwehr ist das Feuerwehrhaus nicht rund um die Uhr besetzt, sondern müssen die Feuerwehrleute im Falle eines Alarms erst von zuhause, aus der Freizeit oder von ihrer Arbeitsstelle aus zum Feuerwehrhaus eilen. Die Feuerwehrleute sind ehrenamtlich tätig und erhalten keinen Lohn oder Gehalt. Allerdings gilt auch für die Freiwilligen genauso wie für die Berufsfeuerwehr: Die Feuerwehrleute sind gut ausgebildet, um bestmöglich helfen zu können. Die Feuerwehr ist schnell, denn in Hessen muss sie in der Regel spätestens 10 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle sein. Die Feuerwehr steht 365 Tage im Jahr, 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Die Stadt bzw. Gemeinde ist für die Aufstellung der Feuerwehr und deren Ausstattung mit der notwenigen Ausrüstung zuständig.
Eduard Moll
Eduard Moll
2025-03-16 19:46:24
Anzahl der Antworten: 3
Die Feuerwehr ist mehr als Feuer löschen. Unser Auftrag ist die Abwehr von Gefahren. Unter den vier Schlagwörtern Retten, Löschen, Bergen, Schützen lassen sich unsere Aufgaben am besten zusammenfassen. Oberste Priorität hat für uns die Rettung von Menschenleben aus Gefahrenlagen. Wir leisten schnelle Hilfe bei Verkehrs- und Betriebsunfällen, bei Bränden und Unwettern. Das Löschen ist die ursprüngliche Tätigkeit der Feuerwehr. Längst löschen wir nicht mehr nur mit Wasser, sondern auch mit Schaum, Pulver oder Kohlendioxid. Vor allem das Bergen von Sachwerten ist ein weiterer Aufgabenschwerpunkt. Durch vorbeugende Maßnahmen schützen wir vor möglichen Gefahren.
Ingeburg Bender
Ingeburg Bender
2025-03-16 19:10:13
Anzahl der Antworten: 3
Die Freiwillige Feuerwehr besteht aus ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften. In fast allen deutschen Gemeinden existieren Freiwillige Feuerwehren mit insgesamt etwa 1,4 Millionen Mitgliedern. Öffentliche, kommunale Einrichtung zur Rettung, Bekämpfung von Bränden und Hilfeleistung bei Unfällen. Weitere Aufgabe einer Freiwillige Feuerwehr können sein: Durchführen von Brandschutzbegehungen, Durchführen von Brandschutzerziehung, Erstellung von Einsatz- und Sonderschutzplänen, Beschaffung bzw. Mitwirkung an der Beschaffung von Einsatzfahrzeugen und Technik.
Gertrude Weidner
Gertrude Weidner
2025-03-16 18:25:02
Anzahl der Antworten: 9
Die 86 Freiwilligen Feuerwehren in 12 Bereichen sind Einrichtungen der Freien und Hansestadt Hamburg. Zu den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren gehören die Unterstützung der Berufsfeuerwehr zur Verstärkung des Brandschutzes bei der Abwehr von Brand- und Explosionsgefahren für die Allgemeinheit, den einzelnen oder erhebliche Sachwerte. Ebenso die Bekämpfung von Schadenfeuern, der Rettungsdienst (im Rahmen der sog. Erstversorgung von Notfallpatienten – „First Responder“), die Wasserrettung und die technische Hilfeleistung. Außer bei Alleineinsätzen, die grundsätzlich eigenverantwortlich abgearbeitet werden, unterstehen die Freiwilligen Feuerwehren an der Einsatzstelle der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr, üblicherweise dem Zugführer des zugeordneten Löschzuges. Die Berufsfeuerwehr, d.h. in der Regel der Disponent in der Rettungsleitstelle (RLST), bestimmt abhängig von der Schadensart und der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) über den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren.
Wera Arndt
Wera Arndt
2025-03-16 16:40:36
Anzahl der Antworten: 4
In den Freiwilligen Feuerwehren leisten Gemeindebewohner, aber auch Personen, die in einer Gemeinde einer regelmäßigen Beschäftigung oder Ausbildung nachgehen, zwischen dem vollendeten 18. und dem vollendeten 65. Lebensjahr in der Regel ehrenamtlich Feuerwehrdienst. Jugendliche können sich ab dem vollendeten 12. Lebensjahr als Feuerwehranwärter einbringen. Zu den Aufgaben der Feuerwehren zählen insbesondere der abwehrende Brandschutz und die zahlreichen technischen Hilfeleistungen, wie z.B. bei Autounfällen, Unfällen mit Gefahrstoffen und Hochwasser.
Dietmar Jung
Dietmar Jung
2025-03-16 16:04:43
Anzahl der Antworten: 5
Etwa 70 Prozent der Bevölkerung wird ausschließlich von "Freiwilligen" betreut. Bundesweit gibt es mehr als 22.000 freiwillige Feuerwehren mit etwa einer Million Mitgliedern. Besonders in den Randgebieten der Großstädte sind die Freiwilligen meistens schneller an der Einsatzstelle. Sie unterstützen die Berufsfeuerwehr und sorgen für eine nötige Ablösung bei Großbränden. "Ehrenamtlicher Freiwilliger" kann werden, wer mindestens 16 Jahre alt ist und nicht älter als 60. Ein ärztliches Attest muss bezeugen, dass man körperlich und geistig fit ist. Dann heißt es Disziplin zeigen: Man ist verpflichtet, an Übungen, Lehrgängen und Einsätzen teilzunehmen. Zur Ausbildung gibt es in allen Bundesländern Feuerwehrschulen.